Bunte Tastaturen erleichtern die Arbeit am Computer

Besichtigung der Paul-Aldinger-Schule in Kleinbottwar

Seit der 6. Klasse haben wir mit vier Schülern und deren Lehrern aus der Paul-Aldinger-Schule, einer Schule für geistig behinderte Kinder, in Kleinbottwar eine Außenklasse. Wir haben die Schule in Kleinbottwar besucht und möchten heute von diesen Eindrücke berichten.
Zuerst fuhren wir mit einem Kleinbus nach Kleinbottwar. Dort wurden wir nett empfangen. Zunächst gingen wir in einen kleinen Raum, in dem die Paul-Aldinger-Schüler von unserer Klasse 8 auf uns warteten. Nun gingen wir zu einer 5. Klasse und haben uns den Unterricht angeschaut. Es begann mit dem Deutschunterricht. Die Lehrerin zeigte den Schülern Winterbilder auf dem Computer. Dazu mussten die Schüler Fragen beantworten. Später haben die sechs Schüler unterschiedlich schwere Blätter bearbeitet und sollten zum Beispiel Silben oder Buchstaben nachfahren. Nun war Pause. Auf dem Hof gibt es Klettergerüste, Fahrzeuge, ein Minikarussell und einen Fußballplatz.
Nach der Pause besichtigten wir die Schule. Zuerst wurde uns der Schwarzlichtraum gezeigt. Dort können die Kinder laut Musik hören, sodass es die anderen Klassen nicht hören und Partys feiern, zum Beispiel eine Faschingsparty. Nach dem Schwarzlichtraum gingen wir in die Bücherei, wo auch ein paar Computer standen mit einer bunten Tastatur, sodass die Kinder besser mit dem Computer umgehen können. Daraufhin liefen wir in den Werkraum, in dem es genauso war wie in einer normalen Schule, nur kleiner. Als wir den Werkraum besichtigt hatten, gingen wir zum Auszeitraum der Schule. Dieser war voller Polster an den Wänden, sodass Kinder, die sich entweder nicht benehmen können oder zu laut waren, hier ihre Aggressionen abbauen können. Zum Schluss gingen wir zum Spielraum, in dem sich ein Bällebad, zwei Crosstrainer, eine Pedalrolle, ein kleines Trampolin und zwei Sprossenwände befinden.

Nach der Besichtigung gingen wir zurück ins Lehrerzimmer und führten ein Interview mit Frau Munz, der Klassenlehrerin der Klasse 9. Wir haben ihr unter anderem diese Fragen gestellt:

„Was finden Sie gut an den Außenklassen und was schlecht?“
Frau Munz: „Die behinderten Kinder werden offener und lernen andere kennen.“

„Wie viele Schüler sind in einer Außenklasse?“
Frau Munz: „Vier bis acht Schüler pro Klasse.“

„Sind die Fächer gleich oder gibt es andere, die wir nicht haben?“
Frau Munz: „Selbstständige Lebensführung, dazu gehören beispielsweise Putzen, Kochen, den Busplan zu lesen, Einkaufen, Therapeutisches Reiten und Schwimmen.“

Hannes, Sarah und Jenni, Klasse 8, Schule auf dem Laiern, Kirchheim