Dear Mr. President

Kommentar

„Lass uns so tun, als ob wir zwei normale Leute wären und du nicht besser als ich wärst.“
Dieser Textauszug aus dem Lied „Dear Mr. President“ von Pink aus dem Jahre 2006 könnte heute genauso noch gelten.
Warum werden geliebte Menschen voneinander getrennt? Eine Mauer zwischen Mexiko und den USA. Ist das wirklich nötig? Hat etwa JEDER Mexikaner den USA etwas angetan? Wohl kaum. Das ist die subjektive Verallgemeinerung von Präsident Donald Trump. Heutzutage wird das Alltagspsychologie genannt. Es kann nicht bewiesen werden und somit ist sein Empfinden keine nachweisbare Tatsache.
Die ersten 30 Tage von Trumps Politik zeigen, dass er die USA für etwas Besseres hält, im Sinne von „America first“. Außerdem lässt er sich in seinen politischen Entscheidungen von wirtschaftlichen Kriterien leiten. Bringt es etwas, gleichgeschlechtliche Ehen zuzulassen, nicht ausgebildete Immigranten und Flüchtlingen Asyl zu gewähren oder behinderte Menschen zu unterstützen? Laut Trumps Politik: nein!
Meiner Meinung nach sollte das höchste politische Amt der USA oder sogar der Welt, nach politischen Werten geführt werden, nicht nach Kriterien der Gewinnmaximierung.
Trumps Befürworter haben recht. Er macht seine Versprechen wahr, indem er in den ersten Wochen seiner Amtszeit die Dinge bearbeitet, die er vorher versprochen hat. Trotzdem fehlen meiner Meinung nach in seinen Amtshandlungen die ethischen Aspekte. Anhand der täglichen Demonstrationen nach dem Motto „Not my President’s Day“, die in den Medien verfolgt werden können, sieht man, dass ich nicht die einzige bin mit dieser Meinung.

Daphne Schietinger, Klasse BVB, USS GmbH Heilbronn