Sprachreise nach Schottland der Georg-Kropp-Schule

Bericht
Eine Woche Highlands und Städtetrip kombiniert

Um an dem Abenteuer „Schottland: eine Kombination aus Highlands und Städtetrip“ teilzunehmen, brachen am 22. Oktober die Schülerinnen und Schüler aus den Lerngruppen 9 der Georg-Kropp-Schule Wüstenrot auf. Früh am Morgen trafen sich alle tapferen „Schotten“ vor der Schule. Voller Vorfreude und mit gepackten Sachen stiegen wir in den Bus ein. Kaum angeschnallt, ging die lange Reise los. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht so recht, wie lang die Reise wirklich werden würde. Wir fuhren nämlich mit dem Bus von Wüstenrot bis hoch in den schottischen Süden nach Inverness und zurück.
Nach langer Fahrt kamen wir am Sonntagabend endlich auf der Fähre von Rotterdam nach Hull an. Hier begann unser Abenteuer im wahrsten Sinne des Wortes. Denn bis dato hatte niemand von uns eine Nacht in der Kabine einer Fähre verbracht. Bei hohem See- und Wellengang fielen uns zuerst das Verfassen unserer Travelbooks, das Spielen von Gesellschaftsspielen und zuletzt das Schlafen recht schwer. Etwas gerädert, aber voller Elan und Vorfreude ging es mit dem Bus schließlich weiter zu unserem ersten Halt in Schottland – Edinburgh. Dort angekommen, betrachteten wir das Castle von außen und flanierten die Royal Mile entlang.

Die Schüler der Lerngruppen 9 von der Georg-Kropp-Schule in Wüstenrot vor dem Schloss in Edinburgh
Foto: Anna Lena Kappe

Gestärkt vom Abendessen im Hostel, ging es dann auf eine Geistertour mit Adam Lyal. Auf witzige Art und Weise und mit lustigen Schauspieleinlagen erfuhren wir so viel über das Leben damals in Edinburgh. Am nächsten Morgen ging es mit einer Stadtführung durch Edinburgh weiter. Dabei sahen wir viele wichtige und interessante Plätze, die in den Romanen von Harry Potter eine Rolle spielen. Am Mittag fuhren wir dann weiter Richtung Inverness. Bei einem kleinen Zwischenstopp am Loch Morlich gingen wir ein wenig spazieren. Dabei zeigte sich das Wetter von seiner Schokoladenseite. Wie wir es alle schon gedacht hatten, war es sehr kühl. Manchmal regnete es und manchmal schien die Sonne. Dadurch entstanden farbenfrohe Regenbögen, die wir beim Spaziergang betrachten konnten. Wir sahen sogar einmal einen Doppelregenbogen.

Die Abenteurer aus Wüstenrot zu Besuch in Edinburgh
Foto: Anna Lena Kappe

Abends in Inverness gab uns dann unser Lehrer Thomas Weigand einen Einführungs- beziehungsweise Crashkurs im Salsa tanzen. Das hat uns allen wider Erwarten viel Spaß gemacht. Am Dienstagmorgen brachen wir schließlich zu Loch Ness auf. Gespannt, ob wir das Monster entdecken würden, waren unsere Blicke stets auf das Loch gebannt.

Kein Regen, aber auch kein Monster: Loch Ness
Foto: Anna Lena Kappe

In einer Ausstellung über Nessi erfuhren wir viel über die Forschung und ihre Ergebnisse. Auf dem Weg zurück Richtung Glasgow mussten wir dann wegen einer Vollsperrung einen 300 Kilometer langen Umweg in Kauf nehmen. So blieben uns Loch Lomond und der Blick auf den Berg Ben Nevis leider verwehrt. Doch das hat uns unsere gute Laune nicht verdorben. Spät abends und etwas müde von der langen Fahrt kamen wir in Glasgow am Hostel an. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging der Salsa-Kurs mit Herrn Weigand weiter. Zum Schluss machten wir noch einen kleinen Abendspaziergang durch Glasgow.
Am Donnerstagmorgen ging es früh für uns los. Zwischen 8.30 Uhr und 9.30 Uhr schauten wir uns Glasgow etwas genauer an. Dann verließen wir Glasgow jedoch schon wieder und fuhren weiter mit dem Bus in Richtung Fähre. Bevor wir aber wieder in Deutschland ankamen, mussten unsere Pfund verbraten werden. Die Gelegenheit dazu bekamen wir in einer großen Shopping Mall. Dort tobten wir uns richtig aus und kauften schon einmal ein paar Weihnachtsgeschenke ein. Auf der Fähre angekommen, zeigten wir den anderen Passagieren bei unserem abendlichen Salsa-Kurs, was wir schon alles können. Viele waren davon begeistert und blieben stehen, um uns beim Tanzen zu zuschauen. Die Nacht war dieses Mal wesentlich angenehmer als auf der Hinfahrt. Die See war ruhig und so schlummerten wir tief und fest. Müde, geschafft und etwas verkrumpelt erreichten wir am Freitagabend dann Wüstenrot. Dort wurden wir freudig von unseren Familien empfangen.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging es dann in die Herbstferien. Die Woche in Schottland hat uns allen wirklich sehr gefallen und wir werden die Zeit gemeinsam als Gruppe sehr vermissen. Der Spagat zwischen den Highlands und Schottlands größten Städten hat uns ziemlich gut gefallen. Wir werden die Woche und all ihre Erlebnisse nie vergessen.

Hannah Baier und Sofia Nell, Klasse 9a, Georg-Kropp-Schule Wüstenrot