Harambe statt Hillary

Bericht
11.000 US-Bürger stimmten für toten Gorilla

Bei den Präsidentschaftswahlen in den USA haben 11.000 Menschen ihre Stimme für den verstorbenen Affe Harambe abgegeben.
Der 17 Jahre alte Gorilla, der in einem Zoo in Cincinnati, Ohio, lebte, war am 28. Mai 2016 von Sicherheitskräften erschossen worden. Die auschlaggebende Ursache dafür war, dass ein vierjähriger Junge die Sicherheitsabsperrung umgangen hatte und dann in das Wasserbecken des Gorillas gestürzt war. Der Junge überlebte den Sturz, ohne sich ernsthaft zu verletzen. Der neugierig gewordene Harambe bewegte sich anschließend auf den Jungen zu und zog ihn mit sich durch das Wasser. Die Sicherheitskräfte des Zoos mussten in die Situation eingreifen und Harambe erschießen, da er den Jungen in Gefahr brachte. Der Tod des Gorillas löste großen Zorn auf den Zoo und die Eltern des Jungen aus; so wurden unter anderem innerhalb der nächsten Tage über 200.000 Unterschriften von Menschen gesammelt, die eine Bestrafung für die Eltern des Jungen forderten, da diese ihre Aufsichtspflicht nicht erfüllt hätten.
Am Tag der US-Wahlen, dem 8. November 2016, wurden für diesen toten Gorilla, wie in amerikanischen Radioshows und vielen Webseiten im Internet bekannt gegeben wurde, rund 11.000 Wahlstimmen abgegeben. Man geht davon aus, dass diese von sogenannten Protestwählern, die mit den Präsidentschaftskandidaten unzufrieden waren, stammten. Viele Anhänger von Hillary Clinton, der Rivalin Donald Trumps, kritisierten dies scharf, da Clinton diese verschwendeten Wahlstimmen hätte gebrauchen können.

Quellenangaben:
//de.wikipedia.org/wiki/Harambe_(Gorilla)
//www.welt.de/vermischtes/article155831461/Zorn-auf-die-Eltern-nach-dem-Gorilla-Drama-im-Zoo.html
//www.albert-stegemann.de/2016/11/15/bhattacharjee-trump-steht-vor-der-schwierigen-aufgabe-ein-tief-gespaltenes-land-zu-einen/
//www.promicabana.de/us-wahl-stimmen-harry-styles-tote-gorillas-so-verzockte-jugend-ihre-zukunft/

Sebastian Engbert, Klasse 9III LH 2/4, Freie Schule Anne-Sophie