Briefkastenfirmen in Panama

Leserbrief

Nico Rosberg, Lionel Messi, Angehörige Putins, Petro Poroschenko und der Premierminister Islands Sigmundur Gunnlaugsson. – Dies sind nur wenig Namen derer, die mithilfe der Briefkastenfirmen in Panama Steuern hinterzogen haben. Wir finden, dass das unerhört ist, da es bei diesen Personen an Luxus nicht mangelt und es daher absolut nicht nachvollziehbar ist, warum man so etwas tut. Nur weil sie vermögend sind, heißt das nicht, dass sie einen besonderen Status haben, der ihnen erlaubt keine Steuern zu zahlen.

Die Frage ist, weshalb den zuständigen deutschen Bundesbehörden die Steuerhinterziehungen nicht aufgefallen sind. Wie kann es sein, dass die Süddeutsche Zeitung vor den Bundesbehörden von diesen illegalen Aktivitäten erfahren hat? Außerdem kann man davon ausgehen, dass es deutlich gemilderte Strafen für die Betroffenen geben wird, wie am Beispiel Uli Hoeneß zu sehen ist. Wir finden, dass das Gesetz jeden gleich behandeln sollte und es weder Bevorzugungen noch Benachteiligungen geben sollte, egal ob man zur Ober-, Mittel- oder Unterschicht gehört. Im Großen und Ganzen ist festzuhalten, dass sich in dieser Hinsicht einiges ändern muss. Wir können nur hoffen, dass dies bald geschieht.

Nina Abeßer, Lina Feghelm, Evelyn Kiefer, Lena Lindauer, Erika Niedenthal, Klasse 8c, Ev. Paul-Distelbarth-Gymnasium Obersulm