Konsumterror zur Weihnachtszeit

Kommentar

Seit jeher gilt Weihnachten als Fest der Liebe und der Besinnung. Familien kommen zusammen und jeder hat seine Art Weihnachten zu feiern. Doch in den letzten Jahren wurde aus Weihnachten immer mehr eine stressige Zeit. Die Leute hetzen sich ab und rennen von einem Kaufhaus ins nächste. Überall finden sich weihnachtliche Sachen, die man vielleicht brauchen kann – oder auch nicht. Für viele Warenhäuser und Supermärkte beginnt Weihnachten schon Ende September. Ab dann sieht man die ersten Schokonikoläuse und Lebkuchen. In den Kaufhäusern wird man von Weihnachtsmusik berieselt. Dies alles lässt nicht nach, denn wir werden überhäuft mit Angeboten. Weihnachten ist kommerzialisiert worden. Die wahre Bedeutung dieses Festes rückt immer mehr in den Hintergrund und der Kaufrausch übermannt uns alle. Denn es klingt doch alles sehr verlockend, wenn man mal in die Werbung schaut. Die vielen Spielsachen, die die Kinder haben möchten, die Süßigkeiten, der Schmuck und vieles mehr. Geschenke gehören zu Weihnachten dazu. Jedoch sollte man aufpassen, dass dieser Kaufrausch nicht die Oberhand erlangt und man auch wieder zur Ruhe kommen kann. Weihnachten ist ein Fest der Freude, das mit der Familie verbracht wird. Man feiert die Geburt Christi und nicht die Schnäppchen im Kaufhaus.

Felicia Münzberg, Klasse TG 12/4, Gewerbliche Schule Öhringen