IKEA – die Geschichte eines schwedischen Einrichtungshauses

Wer kennt ihn nicht, den multinationalen Einrichtungskonzern IKEA?

Bericht Jeder, der schon einmal dort war, weiß, dass IKEA in Schweden gegründet wurde. Doch was wenige wissen, ist, dass der Konzern bereits 1943 von dem damals erst 17-jährigen Ingvar Kamprad geschaffen wurde. Viele werden sich bereits Gedanken gemacht haben, was eigentlich dieses „IKEA“ bedeutet. Eigentlich ist es ganz simpel. Das „I“ und das „K“ sind die Initialen des Gründers. „E“ steht für den elterlichen Bauernhof Elmtaryd und „A“ für das Dorf, zu dem der Hof gehörte. Bevor IKEA zu dem wurde, was es heute ist, konnte man dort zum Beispiel Kugelschreiber, Brieftaschen, Bilderrahmen, Tischdecken, Uhren, Streichhölzer, Schmuck und Nylonstrümpfe kaufen. Erst 1947 wurden auch Möbel verkauft. Vier Jahre später erschien dann der erste Katalog. Ab diesem Jahr konzentrierte sich das Geschäft nur noch auf Möbel. 1955 bot Ingvar Kamprad erstmals eigens für IKEA entworfene Möbel an, die ein Jahr später auch als Bausatz versendet wurden. Am 28. Oktober 1958 wurde endlich das erste IKEA-Möbelhaus in Älmhult eröffnet. Kamprad beschloss, dass in jedem Warenhaus ein Restaurant gebaut werden sollte. So konnte man die Kunden in das zur Mittagszeit leere Kaufhaus locken. Daraus entstand später der Schweden Shop, auch „IKEA Food Service“ (IFS) genannt, in dem schwedische Nationalgerichte zubereitet werden. In den 1960er Jahren kam es erstmals zu einer finanziellen Krise. Von da an wurden die Möbel in Polen produziert, um die Preise nochmals zu senken. Als 1965 ein IKEA-Warenhaus in Stockholm öffnete, war der Ansturm so groß, dass Kamprad die Lager zur Selbstbedienung freigab. Bis heute sind sie offen und gelten als das Markenzeichen und Erfolgsgeheimnis von IKEA. Heute gehört IKEA einer in den Niederlanden registrierten Stiftung an und hat laut Wikipedia jährlich ca. 716 Millionen Besucher.

Malin Lang, Klasse 10m, Schlossgymnasium, Künzelsau